Welpe kommt nicht zur Ruhe?
Das ist oft mehr als nur Welpenalter
Dein Welpe ist ständig aufgedreht,
schläft wenig,
kommt nach dem Spielen kaum runter
und ist bei jedem Geräusch sofort wieder wach?
Viele sagen dann: Das ist halt ein Welpe. Meine Erfahrung mit sensiblen Hunden ist eine andere: Wenn Darm und Nervensystem aus dem Gleichgewicht sind, findet der Welpe keine Ruhe – egal wie viel du übst.
Gerade in den ersten Monaten entwickeln sich Darm, Immunsystem und Nervensystem rasant. Was dort passiert, legt den Grundstein für später.
Warum Darm und Nervensystem zusammenhängen
Darm und Nerven sind über die Darm-Hirn-Achse direkt verbunden. Ist der Darm gestresst – durch unverträgliches Futter, zu große Portionen, Zusatzstoffe oder zu wenig Pausen – ist das Nervensystem im Alarm.
Das siehst du oft an:
- kugelrundem, gespanntem Bauch nach dem Fressen
- häufigem Aufstoßen oder Erbrechen
- wenig Tiefschlaf, schnelles Hochfahren
- viel Jucken, Pfoten kauen, unruhiges Umherlaufen
Dann hilft kein extra Training, sondern Entlastung von innen.
Wie viel und wie oft sollte ein sensibler Welpe fressen?
Welpen haben einen hohen Energiebedarf, brauchen aber keine riesigen Portionen. Wichtiger als Fütterungstabellen ist deine Beobachtung.
Bewährt hat sich:
Bis 3-6 Monate: 3 bis 4 Mahlzeiten täglich mit ausreichend Pause dazwischen, damit die Verdauung arbeiten kann.
Füttere so viel, wie er bei einer Mahlzeit in Ruhe braucht, aber nicht bis zum kugelrunden Bauch. Ein ständig gespannter Bauch ist ein Zeichen für zu viel oder zu schwer Verdauliches.
Ab der 6. Woche beginnt der Übergang zu fester Nahrung. Mache sie anfangs mit warmem Wasser zu einem weichen Brei. So kann sich das junge Verdauungssystem langsam anpassen. Die Konsistenz darf dann Schritt für Schritt fester werden.
Achte nicht auf die Aufschrift „Welpenfutter“, sondern auf die Zutatenliste: möglichst natürlich, transparent deklariert, ohne künstliche Aromen und chemische Konservierungsstoffe.
Feste Rituale geben Sicherheit
Sensible Welpen brauchen Struktur mehr als andere. Feste Fütterungszeiten, feste Schlafplätze und gleiche Abläufe geben Orientierung.
Das stabilisiert nicht nur die Verdauung, sondern auch das Nervensystem. Dein Welpe lernt: Das passiert jetzt, ich bin sicher. So kann er besser runterfahren.
Kauen hilft beim Runterfahren
Kauen ist kein Zeitvertreib, sondern ein Grundbedürfnis. Es unterstützt Zähne und Kiefer und hilft gleichzeitig beim Stressabbau.
Wähle hochwertige, möglichst naturbelassene Kauartikel ohne Chemie. Qualität vor Quantität – je transparenter die Herkunft, desto besser.
Mein Fazit für dich
Ein Welpe braucht kein spezielles Marketing-Futter. Er braucht hochwertige, verträgliche Zutaten, passende Portionen, Verdauungspausen und feste Rituale.
So schaffst du die Basis für einen gesunden Darm und ein stabiles Nervensystem – und damit für einen entspannten Start ins Leben.
Kommt dein Welpe schwer zur Ruhe?
Wenn dein Welpe wenig schläft, ständig aufgedreht ist oder schnell überfordert wirkt, muss das nicht einfach „normal“ sein. Oft steckt ein unausgeglichenes Darm-Nerven-System dahinter.
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ℹ️ Hinweis: Meine Begleitung mit Frequenzen, Körper-Scan und ätherischen Ölen ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Therapie. Sie dient ausschließlich der Unterstützung der Eigenregulation, des Wohlbefindens und eurer gemeinsamen Entlastung. Bei akuten Beschwerden kläre dies bitte immer tierärztlich ab.