Getreide im Hundefutter:
Mythos oder Wahrheit?
In unserer Futterwissen-Gruppe haben wir abgestimmt. Die Mehrheit sagt: Mythos. Was wirklich dahinter steckt, schauen wir uns in Ruhe an.
Was macht Getreide im Futter?
Der Hund stammt vom Fleischfresser ab, hat sich aber an gemischte Kost angepasst. Aufgeschlossenes Getreide – also gekocht oder als Flocke eingeweicht – kann er als Energiequelle nutzen. Wir sprechen hier nicht von rohen Körnern.
Mythos 1: „Getreide löst immer Allergien aus“
Echte Unverträglichkeiten gegen Getreide kommen vor, werden aber im Alltag oft überschätzt. Viel häufiger reagieren Hunde auf bestimmte tierische Eiweißquellen. Wenn du einen Verdacht hast, klärt eine tierärztliche Abklärung mit Ausschlussdiät, worauf dein Hund individuell reagiert.
Mythos 2: „Getreide ist nur billiger Füllstoff“
Es kommt auf Menge und Deklaration an. Beispiel:
„Getreide (60%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (4%)“
„60% frisches Huhn, 5% Vollkornreis“
Je klarer die Deklaration, desto besser kannst du einschätzen, was im Napf ist.
Wann ist getreidefrei eine Option?
- Wenn tierärztlich eine entsprechende Unverträglichkeit festgestellt wurde
- Wenn du deinen Hund bewusst mit wenig Kohlenhydraten füttern möchtest
- Wenn dein Hund Kartoffel oder Süßkartoffel als Kohlenhydratquelle besser annimmt – das ist individuell verschieden
Dein kurzer Check zu Hause
Im kostenlosen Stress-Check schauen wir gemeinsam auf Futter, Alltag und Umfeld.
Zum 0€ Check per WhatsApp →Hinweis: Keine tierärztliche Ernährungsberatung. Bei Unverträglichkeiten wende dich an deine Tierarztpraxis.